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Sorglos profitieren von Daten in der GGZ

Im Gesundheitswesen, auch in der psychiatrischen Versorgung, wird die Technologie zunehmend eingesetzt, um die Versorgung zu verbessern und hoffentlich kurzfristig die Wartezeiten zu verkürzen.

Der Einsatz dieser Technologie - z. B. bei der Überwachung der Herzfrequenz, des Blutzuckerspiegels oder bei der Nutzung von Meditations-Apps - bringt den Patienten immense Vorteile. Sie können schnell und einfach einen großen Teil der Kontrolle über ihre Gesundheit selbst übernehmen und müssen nicht mit jeder Frage zum Arzt gehen. Die WHO nennt diese Kontrolle "Patienten-Empowerment". Wenn sie schließlich einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen, verfügen sie bereits über ein großes Vorwissen und ihnen kann wirksam, schnell und zu wesentlich geringeren Kosten geholfen werden.

Möglichkeiten der Pflege

Dieser Effekt und die noch nicht erforschten Möglichkeiten sind natürlich fantastisch. Durch die Suche nach Mustern in den Daten können Krankenhäuser und andere Einrichtungen der (psychischen) Gesundheitsfürsorge bestimmte Dienste oder Abteilungen ganz nach den Wünschen und dem Bedarf der Patienten verbessern.

Ist Ihnen zum Beispiel aufgefallen, dass es viel Verwirrung oder Unzufriedenheit in Bezug auf die Bereitstellung von Informationen während der Behandlung gibt? Dann können Sie auf der Grundlage dieser Informationen Maßnahmen ergreifen. Oder Sie entdecken dank eines Schrittzählers für das Pflegepersonal, dass es zu viel Zeit auf dem Weg zu den Medikamentenvorräten verliert. Dann könnten Sie als Krankenhaus über eine andere Regelung nachdenken.

Die Auswirkungen solcher Verbesserungen sind natürlich groß, sowohl auf die Erfahrungen der Patienten als auch auf die Effizienz der Gesundheitseinrichtung. Angesichts der weiter steigenden Kosten im Gesundheitswesen sind solche Effizienzsteigerungen kein Luxus.

Zusätzlich zu diesen Mustern haben Gesundheitseinrichtungen die Möglichkeit, einzelne Behandlungen oder Prozesse gezielt zu überwachen. Wenn eine Abweichung oder Anomalie auftritt, können sofort Maßnahmen ergriffen werden. Zum Beispiel Wartungsberichte für Geräte, das Auffüllen von Medikamentenvorräten, aber auch das sofortige Senden eines Alarmsignals an den Arzt, wenn zum Beispiel die Glukosewerte eines Patienten plötzlich zu weit außerhalb der Norm liegen.

Die Rückseite der Daten

Der Zugang zu den Daten und die Vision, die hinter ihrer Sammlung steht, scheinen also zu stimmen. Bislang hat sich an der Front nicht viel getan. Aber es gibt auch eine Rückseite dieser Technologie, auf der die Daten gesammelt werden. Jedes Mal, wenn ein Patient seine Werte eingibt oder z. B. eine Meditation durchführt, landen diese Informationen in einer Datenbank.

Und dann? Was geschieht mit ihm? Zu welchen Zwecken werden sie letztendlich gesammelt? Und wer hat Zugang zu diesen Daten?

Macht uns das Sammeln all dieser Daten nicht auch unglaublich abhängig und verletzlich?

Die Entwicklungen vollziehen sich in einem so rasanten Tempo, dass wir kaum Zeit hatten, echte Antworten auf diese Fragen zu formulieren. Wir hatten kaum Zeit, uns an dieses neue Feld von Technologien und Daten zu gewöhnen. Die Besorgnis und das Gefühl der Unsicherheit sind also durchaus berechtigt.

Aber was können Sie als Einrichtung des Gesundheitswesens tun, um die Vorteile von Daten zu nutzen? Wie können Sie Daten sorglos für eine noch bessere Versorgung nutzen?

Bestimmen Sie Ihr Ziel

Schauen wir uns zunächst die Ziele an. Als Einrichtung des Gesundheitswesens ist es ein hoffnungsloses Unterfangen, eines Tages plötzlich die Nase in diesen riesigen Datenpool zu stecken und nach einer Spur zu suchen. Wenn Sie nicht wissen, wonach Sie suchen, verheddern Sie sich schnell im Netz der Daten. Daher ist es wichtig, dass Sie eine klare Vorstellung davon haben, was Sie suchen. Was wollen Sie wissen?

Wollen Sie die Leistung Ihrer Mitarbeiter messen, weil Sie der Meinung sind, dass diese effizienter arbeiten und Sie Kosten sparen können? Möchten Sie wissen, wie lange eine Behandlung durchschnittlich dauert und wo die Engpässe für den Patienten liegen?

Es gibt viele Möglichkeiten, daher ist es wichtig, sich zu entscheiden. Solange man nicht weiß, was man messen will - und deshalb weiß -, sucht man weiter. Oder Sie verfehlen das Ziel völlig und starten einen teuren Innovationsprozess, der letztlich nicht zu den gewünschten Verbesserungen führt.

Wer hat Zugang zu den Daten?

Sobald Sie Ihr Ziel festgelegt haben und wissen, wie Sie es messen wollen, sollten Sie dies klar kommunizieren. Machen Sie dem Patienten oder Mitarbeiter immer klar, dass Sie Daten erheben und zu welchem Zweck Sie dies tun. Letzteres ist besonders wichtig. Letztendlich haben Sie mit Ihrer Forschung natürlich die besten Absichten, aber es gibt immer welche, die Schaden anrichten wollen.

Vor allem seit dem neuen AVG-Gesetz von 2018 sind die Regelungen dazu deutlich verschärft worden. Die Zustimmung zur Sammlung muss aktiv eingeholt werden.

Begrenzen Sie Ihre Verwundbarkeit

Und über das AVG kommen wir sofort zur Verwundbarkeit. Denn: Machen wir uns nicht viel zu abhängig von der Technik? Technik, die zum Beispiel gehackt werden kann oder nach einem Stromausfall nicht mehr verfügbar ist?

Diese Bedenken, die in der gesamten Gesellschaft verbreitet sind, sind sicherlich nicht unbegründet. Nehmen Sie sie also ernst und prüfen Sie stets kritisch, wie Sie Ihre Sicherheit am besten gewährleisten können. Investieren Sie z. B. in die Erneuerung veralteter Geräte. Berücksichtigen Sie dies beim Kauf neuer Hardware und Software. Innovative, neue Technologien, die heute gebaut werden, tragen diesen Bedenken und Fragen bei ihrer Entwicklung sicherlich Rechnung.

Selbstlernende Technologie

Das gilt auch für uns. Wir sind völlig transparent darüber, dass wir beim Einsatz unserer EMDR-Lösung in der virtuellen Realität (VR) mit selbstlernenden Mechanismen, der sogenannten künstlichen Intelligenz (KI), arbeiten. Unsere Lösung sammelt also auch Nutzungsdaten.
Aus zwei Gründen:

  1. Um unser Produkt auf der Grundlage der von uns festgestellten Nutzungsmuster zu verbessern. Wenn wir feststellen, dass viele Nutzer an einem bestimmten Punkt stecken bleiben, wissen wir, dass wir dort etwas tun müssen. Unser Team kann dies schnell erledigen, und die nächsten Nutzer werden bald davon profitieren.
  2. Aber auch, um eine vollständig personalisierte Therapie auf individueller Ebene anbieten zu können. Basierend auf der Nutzung pro Patient kann unsere EMDR-Lösung sofort angepasst werden. So erhält jeder Patient genau die Behandlung, die er braucht.

Sind Sie neugierig auf unsere Lösung und möchten Sie die Möglichkeiten für Ihre Praxis oder Einrichtung diskutieren? Bitte kontaktieren Sie uns unter mike@psylaris.com.

Möchten Sie weiter über Carefree Profiting from Data in Mental Health Care oder andere Möglichkeiten in der psychiatrischen Versorgung sprechen?

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